Amke Bolten und Erik Siepmann lösen EM- Ticket
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Den Anfang machte Amke Bolten vom MTV Aurich. Nachdem die U18- Staffel des MTV Aurich als einzige niedersächsische Staffel mit der Besetzung Leah Tuitje, Sara- Luisa Janssen, Greta Kutschke und Amke Bolten als Schlussläuferin im Bochumer Lohrheidestadion unglücklich nach Stabverlust ausschied, lief die hochtalentierte Sprinterin mit 55,25 Sekunden über die Stadionrunde eine hervorragende Qualifikationszeit für das Finale am darauffolgenden Tag. Am Samstagmittag fiel dann der Startschuss zum Finale und Amke Bolten sprintete mit persönlicher Bestzeit von 54,81 Sekunde auf Bahn 6 zur Silbermedaille und Deutschen Vizemeisterschaft. Nominierung Europameisterschaft geschafft !
Für eine Überraschung sorgte Amke Bolten dann noch im Anschluss. Durch das Sprintfrequenztraining explodiert auch ihre Leistung über die 200 Meter mit einer Zeit von 24,67Sekunden sicherte sich die Auricherin einen Startplatz im A- Finale. Hier erreichte sie einen herausragenden 4. Platz und schrammte nur hauchdünn am Bronzerang vorbei.
Erik Siepmann vom MTV Wittmund machte bereits im Halbfinale seinen Anspruch auf den Deutschen Meistertitel deutlich. Mit 53,69 Sekunden lief der Erstplatzierte der Deutschen Jahresbestenliste souverän die schnellste Zeit über die 400 Meter Hürden in Wattenscheid und blieb nur wenige Hundertstel unter seine persönlichen Bestmarke von 53,61 Sekunden.Im Finale explodierte dann die Leistung des hochtalentierten Sportlers und in 52,00 Sekunden sprintete Erik Siepmann zum Deutschen Meistertitel, pulverisierte seinen eigenen ostfriesischen Rekord und liegt nun im World Ranking auf Platz 14. Nominierung Europameisterschaft geschafft !
Direkt im Anschluss an die Siegerehrungen wurden die beiden Sprinttalente für die Europameisterschaften eingekleidet und bereits in der kommenden Woche geht es mit dem Nationalteam nach Rieti/ Italien.
Mehr als nur mit von der Partie bei den Deutschen Meisterschaften war auch Levi Weber von der LG Uplengen über die 1500 Meter. Der hochtalentierte Mittelstreckler gehörte mit Geburtsjahrgang 2010 noch zu den jüngsten Läufern im Starterfeld. In 4:14.32 Minuten und Platz 9 im Finallauf bewies Levi Weber, dass von ihm, auch mit Blick auf das kommende Jahr, noch einiges zu erwarten ist.Mit seiner Qualifikationszeit für die Deutschen Meisterschaften von 4:05.00 Minuten bei den U18- Landesmeisterschaften in Lingen wäre Levi Weber auf dem Goldrang gewesen, freuen konnte er sich am Ende über einen hervorragenden neunten Platz im direkten Leistungsvergleich der deutschen Spitze.
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