Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Bundesliga Mannschaft des TV Norden auf Rang sieben
Das Norder Bundesliga-Team
LS - Die DMM Bundesliga Mannschaft des TV Norden kam beim Finale um die Deutsche Meisterschaft am Sonnabend in Hannover mit 21473 Punkten auf Rang sieben. Im Vergleich zum letzten Jahr, als das Team überraschend Vierte wurden, verloren die Ostfriesen 230 Punkte.  Ob die Mannschaft auch im nächsten Jahr wieder im Finale dabei sein wird steht noch nicht fest, da dieses  abhängig von der Größe des Stadions ist. Der Niedersächsische Leichtathletik Verband hat sich für 2006 mit  Hannover und Braunschweig für die Ausrichtung dieser Meisterschaft beworben. In beiden Stadien befinden sich acht Rundbahnen und Norden wäre wieder dabei, wenn nicht noch im Laufe der Saison zwei weitere Mannschaften mehr Punkte sammeln.
Obwohl die Norder einige Ausfälle zu kompensieren hatten gaben sie sich nicht auf und kämpften um den siebten Platz mit der LG Braunschweig. In den beiden Abschließenden Disziplinen, dem Dreisprung und der 4x100m Staffel, konnte der Konkurrent abgehängt werden.
Deutscher Meister wurde überraschend der LC asiscs Rehlingen, der erst im letzten Jahr zu den besten Mannschaften aufstieg und sich in diesem Jahr um ganze 2000 Punkte steigerte und letztendlich den Deutschen Meister des letzten Jahres, das LT DSHS Köln, deutlich auf Rang zwei verwies.

Eine Stütze des TV Norden waren die Sprinter. Dem Jugendlichen Siewert André gelang ein Doppelsieg über 100m und 200m (11,00 und 22,30 Sekunden). Sören Vöhrs stellte eine neue persönliche Bestleistung über 400m auf und gewann mit 49,10 Sekunden. In den nächsten Wochen ist mit seiner ersten 48er Zeit zu rechnen, so TV Coach Hans-Bernd Eilers.
Einen guten Tag erwischte auch Springer Paul Thieleke. Er stellte gleich drei Freiluftbestleistungen auf. Im Hochsprung kam der Jugendliche auf 1,90m, im Weitsprung landete er bei 6,60m und im Dreispung kam er auf 13,47m. Mehrkämpfer Patrick Pfingsten sprang 6,70m weit und kam im Dreisprung auf eine neue Bestleistung von 14,12m.
Die Mehrkämpfer um Olympiateilnehmer Frank Müller mussten sowohl im Stabhochsprung, als auch in den Würfen antreten, ärgerten sich allerdings über die Organisation. Für den Stabhochsprung wurde lediglich eine der drei Anlagen genutzt, so dass sich der Wettkampf auf über 5 Stunden ausdehnte und die Mehrkämpfer ständig zwischen Wurf- und Stabhochsprung-anlage wechseln mussten, was sich folglich auf die Sprungleistungen von Müller, Volker Tebben und Mathias Müller ausübte.


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Ergebnisse
Termine
11.02.12
35. Ostfriesland-Cross in Hesel
12.02.12