Leichtathletik Region
Ostfriesland e.V.
Hammerwerfer zeigen sich in guter Form
Mareike Nannen
KB - Mareike Nannen vom SV Holtland konnte am Wochenende beim Werfertag in Nordenham ihre persönliche Bestweite mit dem 4 kg Hammer erneut steigern. Im vierten Versuch erzielte die 15 Jährige beachtliche 48,43 m und dürfte sich mit dieser Weite im Bundesgebiet einen vorderen Platz in der Klasse der B- Jugend erworfen haben. Von ihren fünf gültigen Versuchen lagen noch zwei weitere über der alten Bestmarke von 47,16 m. Von der magischen 50 m Marke trennen sie nur noch gut 1,5 Meter. Diese Leistung ist umso höher einzuschätzen, bedenkt man, dass Nannen noch der Schülerinnenklasse W 15 angehört und eigentlich mit dem 3 kg Hammer werfen muss.
Mareike hat sich in den bisherigen vier Wettkämpfen in diesem Jahr ständig gesteigert. Begonnen hat sie im Januar mit 39,08 m um dann im Februar schon 43,41 m folgen zu lassen.
Jetzt ist sie schon bei  48,43 m angelangt, so dass das Saisonziel, über 50 m zu werfen, in greifbare Nähe gerückt ist.
Das Holtlander Talent bereitet sich derzeit gezielt auf die wichtigen Wettkämpfe im Mai vor, denn am Pfingstsonntag kommt es im Odenwaldstädtchen Fränkisch Crumbach zum ersten großen Hammerwurfmeeting. Es ist die Auftaktveranstaltung für die Serie um den „Deutschen Junioren Cup 2005“ und gleichzeitig Normwettkampf für die vielen Internationalen Meisterschaften in diesem Jahr. In Fränkisch Crumbach wird auch Andrea Bunjes in den Ring gehen, an den sie besonders gute Erinnerungen haben dürfte, immerhin warf sie im Vorjahr mit 70,25 m erstmals über 70 Meter.

Daniela Pohl sucht noch ihre Form und konnte nicht an die hervorragende Weite von 56,42 m, die sie im Vorjahr in Nordenham erzielt hatte, anknüpfen. Kleine technische Fehler sorgten dafür, dass ihr Hammer schon bei 52,44 m landete. Verunsichert durch den ersten Versuch, der ungültig war, fand sie erst spät in den Wettkampf. Der 5. Versuch war zwar der weiteste aber auch hier traten technische Fehler auf, die es in den nächsten Trainingseinheiten abzustellen gilt. Immerhin sind ihre Zubringerwerte aus dem Kraft- und Schnelligkeitsbereich viel versprechend, müssen aber noch in Wurfweite umgesetzt werden.
Benjamin Adami übertraf erstmals die 40 m Marke haderte jedoch mit der Vielzahl der ungültigen Versuche. Während Benjamin im Bereich der Drehungen Fortschritte gemacht hat, hat er noch große Probleme mit der technischen Gestaltung des Abwurfes. Wenn er diese in den Griff bekommt, dann dürfte Benjamin noch sehr viel weiter werfen als die gemessenen 40,98 m in Nordenham.  


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